Kennst du den Spruch „Vergiss nicht zu atmen“? Das hört man gerne bei anstrengenden Sportübungen oder wenn etwas besonders aufregend ist. Und natürlich ist der Spruch Blödsinn, denn Atmen ist etwas, das wir ganz automatisch machen.
Es ist aber in manchen Situationen durchaus sinnvoll, sich auf die Atmung zu konzentrieren. Und zwar zum Beispiel dann, wenn wir gestresst sind. Wenn man sich für das Thema interessiert, findet man zig verschiedene Atemmodelle, am Ende geht es aber immer darum, in einem gleichmäßigen Rhythmus ein- und auszuatmen und sich auf sich selbst zu konzentrieren.
Als Beispiel kannst du das 4-2-4 Modell wählen. Du atmest auf 4 Schläge ein, hältst die Luft zwei Schläge an und atmest dann auf 4 Schläge aus. Beim 4-6 Modell zählst du beim Einatmen bis 4 und beim Ausatmen bis 6. Aber wie gesagt: Eigentlich ist es ziemlich egal, wie lange du ein- und ausatmest, solange du das in einem einheitlichen, kontrollierten Rhythmus tust.
Wenn du eine Pulsuhr hast, kannst du den Erfolg einer Atemübung leicht sehen. Nimm dir fünf Minuten Zeit und du wirst feststellen, dass danach dein Puls wesentlich niedriger ist als zu Beginn deiner Übung.
Das ist eine sehr einfache und auch im Artbeitsalltag leicht durchzuführende Maßnahme, die Auswirkungen von stressigen Situationen zu mindern. Außerdem können Atemübungen auch gut beim Einschlafen helfen.